Faul ist gut …

April 29, 2008 at 7:52 (.) ()

… wenn man zu bequem ist aufzustehen, um seinen Schokoladehunger zu stillen.

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Jetzt weiss ich…

April 14, 2008 at 9:51 (.) ()

…warum ich Martin Walser nicht so mag:

Er schwätzt wie die Stiefoma von meinem zEx. Und die kann niemand leiden. Dabei kommt Walser vom Bodensee, und sie nicht. Kann also eigentlich gar nicht sein.

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Zufälle

März 15, 2008 at 10:30 (.) ()

Fahre ich gestern nach Hause, denke über eine Freundin nach, die ich nur alle paar Jahre auf dem Fussballplatz oder Weihnachtsmarkt treffe und mache noch einen Schlenker zu einem Geschäft, das wunderschöne Sachen hat und zu dem ich leider auch nur höchstens einmal pro Jahr gehe.
Schlendere ewig dort herum (eigentlich ist es eher eine Art Zwischending zwischen Kunstgalerie und Geschenkeladen), gehe zur Tür hinaus und plötzlich ertönt ein erstauntes „Hallo“. Ich schaue die Hallo-Person ebenso erstaunt an, weil ich sie im ersten Moment gar nicht erkannt habe – dann war es die Freundin.

War das jetzt Intuition, Vorhersehung oder Zufall?

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Passt ja doch irgendwie zu meiner Situation…

Februar 29, 2008 at 3:52 (.) (, )

Merkwürdig.

You are The Tower

Ambition, fighting, war, courage. Destruction, danger, fall, ruin.

The Tower represents war, destruction, but also spiritual renewal. Plans are disrupted. Your views and ideas will change as a result.

The Tower is a card about war, a war between the structures of lies and the lightning flash of truth. The Tower stands for „false concepts and institutions that we take for real.“ You have been shaken up; blinded by a shocking revelation. It sometimes takes that to see a truth that one refuses to see. Or to bring down beliefs that are so well constructed. What’s most important to remember is that the tearing down of this structure, however painful, makes room for something new to be built.

What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.

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Kampf der Kulturen ….

Januar 26, 2008 at 11:44 (.) ()

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Blog – wo und in welchem Zusammenhang weiss ich nicht mehr – ein paar Kommentare mit dem Inhalt „wenn ich 10.000 € finden würde, würde ich sie aber nicht abgeben“ gesehen.

1 oder 2 Tage danach hat mir eine Bekannte ein Erlebnis erzählt: Sie war im Jemen und besuchte mit Fahrer und einem Begleiter ein sehr armes Dorf. Eine Tasche mit Ausweisen und sehr viel Geld (ein paar 1000 Dollar) hatte sie bei sich und legte sie neben sich auf einem Baum ab. Dann fuhren sie irgendwann weiter. Eine halbe Stunde später merkte sie, sie hatte die Tasche vergessen. Grosse Aufregung, der Fahrer riss das Steuer herum und raste zurück. Sie wollte hinunter ins Dorf, aber der Fahrer verbot es ihr und ging selbst. Da er ziemlich lange nicht zurückkam, ging sie trotz Verbots doch hinunter. Dort sass ihr Fahrer, trank mit den Dorfleuten Tee und hatte die Tasche neben sich.
Er wurde ziemlich wütend, als er sie sah. Vor allem, als sie vor lauter Dankbarkeit, dass Tasche und Inhalt unberührt war, den Leuten Geld anbieten wollte oder wenigstens für alle Schuhe kaufen oder so etwas. Er brüllte sie richtig an, dass dies eine Beleidigung wäre. Sie hat dann darauf verzichtet, weil sie ihn daraufhin verstanden hatte.

Seitdem gehen mir diese 2 Unterschiede nicht mehr aus dem Kopf: Hier das so fortschrittliche, zivilisierte Abendland, in dem es den Leuten trotz allem verhältnismäßig gut geht und wo es trotzdem kein Problem ist gefundenes Geld einfach so einzustecken. Dort eine Kultur, die als rückständig, unzivilisiert, fanatisch abgestempelt wird und für die dieses Geld sehr viel mehr Reichtum bedeutet – und die sogar Finderlohn als Beleidigung gilt.

P.S.: Übrigens war ich vor Jahren selbst einmal im Jemen. Und obwohl ich auf Reisen eher vorsichtig bin, habe ich dort dauernd meine Taschen irgendwo liegen gelassen. Unser Fahrer hat sie mir immer kopfschüttelnd nachgetragen. Aber ich habe mich dort so wohl und sicher gefühlt, dass ich total unvorsichtig war.

2. P.S.: Jetzt wird’s spannend. Ich habe am Samstag Geld abgehoben – und nicht mitgenommen. Bis ich das gemerkt hatte und zurück konnte, waren 2 Stunden vergangen. Drückt mir die Daumen, dass es jemand in den Briefkasten der Bank geworfen hat, und nicht mitgenommen hat. Und ja, ich weiss auch nicht, wie das passieren kann. Gelesen habe ich das auch schon, und immer gedacht, wie vergesslich kann man denn sein…

Und 3.P.S.: Niemand musste seine Ehrlichkeit beweisen – nach 30 Sekunden wird das Geld automatisch wieder in den Automaten zurückgezogen…

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Hundehalter…

August 11, 2007 at 12:30 (.) ()

War Katzenzeugs einkaufen, in so einer Tierhandlung. Ich biege gerade um die Ecke auf dem Weg zur Kasse, steht da ein ziemlich großer und breiter Schäferhund – unangeleint. Ich habe Angst vor Hunden. Zufälligerweise steht eine Verkäuferin da, die ich erstaunt frage, ob das erlaubt ist im Laden. Nein, sie sucht schon den Besitzer. Kurz darauf höre ich, wie sie eine Frau anspricht und sie bittet den Hund anzuleinen. Antwort: Der tut nichts.
(Mich würde ja interessieren, ob Hundebesitzer auf diesen Satz dressiert werden, oder ob es da so eine Genkopplung zwischen „ich liebe Hunde“ und dem Satz „der macht nichts“ gibt).
Die Verkäuferin sehr höflich und verständnisvoll „Ja, es geht ja auch nicht um Ihren Hund, aber man weiss ja nicht, wie die anderen Hunde im Laden so reagieren“. Pikierte Bemerkung „Das war’s dann mit der Hundedecke“. Nimmt die 2 bereits ausgesuchten Sachen mit und geht zur Kasse, an der leider ich im Moment stehe. Das erste was sie an der Kasse tut: Hund wieder loslassen. Ich schiebe sicherheitshalber schnell den Einkaufswagen zwischen mich und den Hund und sage „Entschuldigung, ich habe Angst vor Hunden.“ „Sie haben Angst“. Schaut genervt, packt den Hund, knallt die Einkäufe auf den Tisch „das zahlt nachher mein Mann“ und verschwindet.
Ich weiss nicht, vielleicht sollte ich meine Hundephobie lieber in eine Hundebesitzerphobie umleiten. Weiss nur nicht, wie das geht.

Übrigens: mein absoluter Lieblingssatz, nachdem mich vor einigen Jahren so ein kleiner Köter gebissen hatte, ganz erstaunt von der Hundebesitzerin geäussert: „Der beisst sonst nur kleine Kinder“.

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Aktionäre

Juli 21, 2007 at 11:08 (.) ()

Meine Eltern waren vor ein paar Tagen auf einer Aktionärsversammlung. Gut, sie waren schon öfter auf solchen Veranstaltungen – von verschiedenen Firmen. Aber egal welche – sie erzählen immer dasselbe: Die Aktionäre werden dort auch verköstigt. Und was machen einige von denen: Stopfen sich ihre Taschen voll mit Esswaren – Brezeln, Muffins, was immer es gibt. Als bräche morgen eine Hungersnot aus, oder als müssten sie auf der Straße leben. Man sollte doch denken, dass jemand, der sich Aktien leisten kann, sich auch eine Brezel leisten kann. Nein, anscheinend sparen sich die Leute die Aktien von ihrem Essen ab.
Was ich auch nicht verstehe: warum bieten die Firmen das überhaupt noch an? Oder warum sagen die nichts? Gut, den einzigen Menschen, den ich jemals bei so einem Verhalten erlebt habe, war ein Manager. Vielleicht ist das ja ein typisches Verhalten dieses Berufszweigs, und das fällt denen deshalb nicht auf. Allerdings kenne ich auch ein paar Manager, denen ich dieses Verhalten nicht zutraue.

Auf jeden Fall ärgert es mich, dass für solche Leute Geld ausgegeben wird, während an den Mitarbeitern gespart wird – oder schlimmer noch, Mitarbeiter entlassen werden, um höhere Aktienkurse zu erzielen.

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Sonnentänze …

Juni 23, 2007 at 5:01 (.) ()

… können manchmal Wunder wirken. Ich war bei einem Konzert von Triskilian (mein erstes Mittelalterkonzert, und die MusikerInnen waren wirklich gut!!!), als es plötzlich anfang zu schütten wie aus Kübeln. Netterweise wartete der Regen ab, bis das Lied fertig war – aber dann! Wir saßen zwar geschützt unter einer Zeltplane, aber am Rand wurde es doch etwas nass. Triskilian kündigte ein weiteres Lied an, mit den Worten „Es paßt allerdings nicht ganz zum Wetter – Sonnentanz.“

Am Ende des Liedes schien zwar nicht die Sonne, aber es hatte aufgehört zu regnen. Jetzt würde mich interessieren, ob die auch einen Regentanz haben.

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Es ist schön …

Juni 20, 2007 at 10:16 (.) ()

nach vollbrachter Arbeit (die zugegebenermaßen nicht sehr lange gedauert hat, aber vor der frau etwas Bammel gehabt hat) auf dem neu errichteten Balkon bei Dunkelheit zu sitzen. Jetzt fehlt nur ein Glas Wein. Aber ich habe mir schon die Zähne geputzt. Jetzt muss ich mich entscheiden: Lieber versoffen oder faul????

Nachtrag: Ich war faul. Glücklicherweise. Meine gemütliche Balkonnacht hat nämlich nicht lange gedauert. Regen und Gewitter haben sie beendet…

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Notiz an mich:

Juni 16, 2007 at 5:48 (.) ()

Nicht darüber wundern, dass die Füße nasswerden, wenn man bei Regen perforierte Schuhe anhat.

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