Tintentod

April 22, 2008 at 11:50 (Allgemeines) ()

Denkst Du nicht auch, dass man von Zeit zu Zeit Geschichten lesen sollte, in denen alles etwas anders ist, als in unserer Welt?
Nichts lehrt einen besser zu fragen, warum die Bäume grün und nicht rot sind und warum man nur fünf und nicht sechs Finger hat.

Aus: Funke, Cornelia: Tintentod

Das hatte ich mir vor längerer Zeit aufgeschrieben, und jetzt den Zettel wiedergefunden. Also ab ins Blog, bevor der Zettel verschwindet …

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Gefährliche Bibel

Juli 22, 2007 at 11:33 (.) ()

Disclaimer: Ich bin auf diffuse Art religiös. Ich gehe nicht in die Kirche (außer mittlerweile wieder an Weihnachten, wegen des Sohnes), hatte eine heidnische Phase (keine atheistische, eine heidnische), musste aber feststellen, dass ich doch „christlicher“ beeinflusst bin, als ich dachte. Ich habe sehr gläubige Verwandte, die ich merkwürdigerweise besser verstehe als meine „normal“ gläubigen Verwandten. Religion(en) finde ich gut, solange sie Platz lassen für andere Religionen und Weltanschauungen (was zugegebenermaßen für mindestens 2 der Hauptreligionen nicht zutrifft). Das nur, damit klar ist, dass ich hier kein Bibel-/Religionsbashing veranstalten möchte.

Aber nun zum Thema. Ich habe heute ein Heft von Psychologie heute ausgeliehen bekommen (Heft8, 2007). Das enthält einen kurzen Artikel über Bibel und Aggressivität. 500 StudentInnen bekamen eine kurze Geschichte aus der Bibel zu lesen, in der es um Vergewaltigung, Mord und einen Rachefeldzug ging. Danach folgte ein Aggressivitätstest.

Resultat: Gläubige Menschen reagierten aggressiver, wenn ihnen gesagt wurde, die Geschichte sei aus der Bibel. Lasen sie eine Version, in der Gott selbst die Rache anordnete, stieg die Gewaltbereitschaft noch stärker an. Selbst bei den Atheisten stieg die Aggressivitätsrate leicht an, wenn Gott den Waffengang befahl.
Glaubten die Studenten (egal ob religiös oder atheistisch), es handele sich um eine Geschichte aus einer antiken Schriftrolle, waren alle Gruppen in gleichem Maß weniger aggressiv.

Ich finde die Studie erschreckend. Gut ist sie nur für Anhänger von Killerspielen. Die können in Zukunft bei Verbotsforderungen darauf hinweisen, dass die Bibel (und wahrscheinlich auch der Koran) dann auch verboten werden müssen.
Und darauf dann Disclaimer 2: Ich mag keine Killerspiele oder brutale Filme. Ich bin mir sicher, dass die aggressiv machen. Nicht jeden, aber die meisten. Und ich weiss wirklich nicht, warum es die überhaupt gibt. Aber verbieten greift zu kurz. Das Problem liegt woanders.

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Nochmals ein Lesebefehl

Juni 16, 2007 at 6:11 (Allgemeines) ()

Ich habe meine Vorfahren nie beneidet.

Und noch ein Guckbefehl:
Steve Jobs stellt den iRack vor.

Leider habe ich bei beiden Links vergessen, wo ich sie zuerst gesehen habe. Sorry…

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Lesen!

Juni 1, 2007 at 10:00 (.) ()

Ablass für Europas Erbsünde. Ich habe einen entfernten Bekannten, der in der Entwicklungshilfe tätig ist, und der ähnliches berichtet.

Der nächste (bzw. vorhergehende) Artikel ist lustiger, und genauso lesenswert.

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