Männer,
tut Euch und Euren (Ex-)Frauen einen Gefallen, wenn Ihr schon dringend eine Freundin braucht:
- fangt nichts mit der Freundin Eures besten Freundes an, auch wenn sie behauptet, es sei sowieso schon aus. Davon muss nämlich auch Euer bester Freund überzeugt sein.
- fangt auch nichts mit einer Frau an, deren Kind im selben Verein ist wie Euer Kind, so dass Eure Noch- oder Ex-Frau Gefahr läuft, Eure Freundin öfters zu sehen, als ihr lieb ist.
- es bietet sich auch an, sich eine Freundin zu suchen, die nicht in derselben Strasse wohnt wie die Noch- oder Ex-Frau.
Und ganz wichtig : Nehmt Kondome!!! Es gibt nicht nur diese Krankheit namens Aids, die Ihr natürlich nie bekommen werdet (nur die anderen). Nein, es gibt auch *Frauen, die schon schwanger werden, wenn man sie nur schräg anschaut. Und bei dieser Sorte Frau empfiehlt es sich vielleicht besser gleich zwei überzustülpen. Doppelt hält besser.
Wenn Ihr diese Fehler vermeidet, werdet Ihr zwar trotzdem Stress mit der Ex bekommen. Aber wenigstens bezieht sich der nur auf einen Lebensbereich, und macht nicht Euer ganzes Leben plus das Euer Ex (das Euch aber wahrscheinlich sowieso nicht interessiert) noch komplizierter.
* Die sind leider erst zu erkennen, wenn sie bereits mehrere Kinder haben und Euch erzählt haben, wie diese zustande gekommen sind. Falls Ihr zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch einen Rest Hirn haben solltet, und diese Erzählungen Euch spanisch vorkommen, dann ist Zeit für zusätzliche Sicherung.
Leider bezweifle ich allerdings den Teil mit dem Hirn (sorry; früher hatte ich Vorurteile, jetzt Erfahrung).
Passt ja doch irgendwie zu meiner Situation…
Merkwürdig.

You are The Tower
Ambition, fighting, war, courage. Destruction, danger, fall, ruin.
The Tower represents war, destruction, but also spiritual renewal. Plans are disrupted. Your views and ideas will change as a result.
The Tower is a card about war, a war between the structures of lies and the lightning flash of truth. The Tower stands for „false concepts and institutions that we take for real.“ You have been shaken up; blinded by a shocking revelation. It sometimes takes that to see a truth that one refuses to see. Or to bring down beliefs that are so well constructed. What’s most important to remember is that the tearing down of this structure, however painful, makes room for something new to be built.
What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.
Mein Leben …
…ist eine Seifenoper, und ich spiele nur die Nebenrolle.
Vielleicht sollte ich auch anfangen, Sch*** zu bauen? Oder soll ich bei der Nebenrolle bleiben?
Juhu,
Schlabbergöschle hat einen Bruder. Nur merkwürdig, dass ich nicht schwanger war
Kampf der Kulturen ….
Vor ein paar Tagen habe ich in einem Blog – wo und in welchem Zusammenhang weiss ich nicht mehr – ein paar Kommentare mit dem Inhalt „wenn ich 10.000 € finden würde, würde ich sie aber nicht abgeben“ gesehen.
1 oder 2 Tage danach hat mir eine Bekannte ein Erlebnis erzählt: Sie war im Jemen und besuchte mit Fahrer und einem Begleiter ein sehr armes Dorf. Eine Tasche mit Ausweisen und sehr viel Geld (ein paar 1000 Dollar) hatte sie bei sich und legte sie neben sich auf einem Baum ab. Dann fuhren sie irgendwann weiter. Eine halbe Stunde später merkte sie, sie hatte die Tasche vergessen. Grosse Aufregung, der Fahrer riss das Steuer herum und raste zurück. Sie wollte hinunter ins Dorf, aber der Fahrer verbot es ihr und ging selbst. Da er ziemlich lange nicht zurückkam, ging sie trotz Verbots doch hinunter. Dort sass ihr Fahrer, trank mit den Dorfleuten Tee und hatte die Tasche neben sich.
Er wurde ziemlich wütend, als er sie sah. Vor allem, als sie vor lauter Dankbarkeit, dass Tasche und Inhalt unberührt war, den Leuten Geld anbieten wollte oder wenigstens für alle Schuhe kaufen oder so etwas. Er brüllte sie richtig an, dass dies eine Beleidigung wäre. Sie hat dann darauf verzichtet, weil sie ihn daraufhin verstanden hatte.
Seitdem gehen mir diese 2 Unterschiede nicht mehr aus dem Kopf: Hier das so fortschrittliche, zivilisierte Abendland, in dem es den Leuten trotz allem verhältnismäßig gut geht und wo es trotzdem kein Problem ist gefundenes Geld einfach so einzustecken. Dort eine Kultur, die als rückständig, unzivilisiert, fanatisch abgestempelt wird und für die dieses Geld sehr viel mehr Reichtum bedeutet – und die sogar Finderlohn als Beleidigung gilt.
P.S.: Übrigens war ich vor Jahren selbst einmal im Jemen. Und obwohl ich auf Reisen eher vorsichtig bin, habe ich dort dauernd meine Taschen irgendwo liegen gelassen. Unser Fahrer hat sie mir immer kopfschüttelnd nachgetragen. Aber ich habe mich dort so wohl und sicher gefühlt, dass ich total unvorsichtig war.
2. P.S.: Jetzt wird’s spannend. Ich habe am Samstag Geld abgehoben – und nicht mitgenommen. Bis ich das gemerkt hatte und zurück konnte, waren 2 Stunden vergangen. Drückt mir die Daumen, dass es jemand in den Briefkasten der Bank geworfen hat, und nicht mitgenommen hat. Und ja, ich weiss auch nicht, wie das passieren kann. Gelesen habe ich das auch schon, und immer gedacht, wie vergesslich kann man denn sein…
Und 3.P.S.: Niemand musste seine Ehrlichkeit beweisen – nach 30 Sekunden wird das Geld automatisch wieder in den Automaten zurückgezogen…
Nein,
ich bin weder im Urlaub noch zu sehr mit Katze beschäftigt. Ich bin nur furchtbar deprimiert.
Nachdem die Beziehung von zEx bereits seit längerem vorbei ist (er es aber nicht für notwendig gehalten hat, mir davon von selbst zu erzählen; ich musste nachfragen), hatte ich eigentlich gedacht, es könnte wieder was werden. Mit seinen (neuen) Vorstellungen von einer Beziehung kann ich aber leider nichts anfangen.
Außerdem sind ihm ein paar Aussagen rausgerutscht, die mir das Gefühl geben, die ganze Zeit mit ihm war eine furchtbare Verschwendung. Und das macht mich fertig. O.k., der größte Teil war Wochenendbeziehung – aber trotzdem. Fast 20 Jahre sind wir jetzt zusammen, 9 davon „richtig“, mit Kind – und alles beruht darauf, dass ich nur Ersatz bin? Wenn ich daran denke, auf was ich alles verzichtet habe, aus falsch verstandener Rücksichtnahme.
Kind und er waren jetzt eine Woche in Urlaub. Es ging mir relativ gut in der Zeit. Kaum kommen sie heim, fange ich wieder an zu heulen. O.k., meine Ärzin ist in Urlaub, und ich habe versäumt rechtzeitig Nachschub für das Antidepressivum zu holen; jetzt muss ich sparen, und das merke ich. Aber es ist nicht nur das. Ich kann jetzt keine Rücksicht mehr auf andere nehmen, jetzt muss ich mich um mich kümmern, und das heisst Klarheit schaffen, und Trennung.
Hundehalter…
War Katzenzeugs einkaufen, in so einer Tierhandlung. Ich biege gerade um die Ecke auf dem Weg zur Kasse, steht da ein ziemlich großer und breiter Schäferhund – unangeleint. Ich habe Angst vor Hunden. Zufälligerweise steht eine Verkäuferin da, die ich erstaunt frage, ob das erlaubt ist im Laden. Nein, sie sucht schon den Besitzer. Kurz darauf höre ich, wie sie eine Frau anspricht und sie bittet den Hund anzuleinen. Antwort: Der tut nichts.
(Mich würde ja interessieren, ob Hundebesitzer auf diesen Satz dressiert werden, oder ob es da so eine Genkopplung zwischen „ich liebe Hunde“ und dem Satz „der macht nichts“ gibt).
Die Verkäuferin sehr höflich und verständnisvoll „Ja, es geht ja auch nicht um Ihren Hund, aber man weiss ja nicht, wie die anderen Hunde im Laden so reagieren“. Pikierte Bemerkung „Das war’s dann mit der Hundedecke“. Nimmt die 2 bereits ausgesuchten Sachen mit und geht zur Kasse, an der leider ich im Moment stehe. Das erste was sie an der Kasse tut: Hund wieder loslassen. Ich schiebe sicherheitshalber schnell den Einkaufswagen zwischen mich und den Hund und sage „Entschuldigung, ich habe Angst vor Hunden.“ „Sie haben Angst“. Schaut genervt, packt den Hund, knallt die Einkäufe auf den Tisch „das zahlt nachher mein Mann“ und verschwindet.
Ich weiss nicht, vielleicht sollte ich meine Hundephobie lieber in eine Hundebesitzerphobie umleiten. Weiss nur nicht, wie das geht.
Übrigens: mein absoluter Lieblingssatz, nachdem mich vor einigen Jahren so ein kleiner Köter gebissen hatte, ganz erstaunt von der Hundebesitzerin geäussert: „Der beisst sonst nur kleine Kinder“.
Tosca
Ich war am Sonntag bei den Bregenzer Festspielen – Tosca. Einfach genial.
Eigentlich wollte ich ja zuerst gar nicht mit. Dann hatte mich aber ein Artikel in der Zeitung neugierig gemacht, und ich habe mich kurzentschlossen angemeldet (die haben auch ein tolles Kartenverkaufssystem im Internet!).
Nicht dass ich so der grosse Opernfan bin. Ehrlich gesagt bin ich auch manchmal dagesessen und habe mir überlegt, dass die doch ein bisschen schneller singen könnten
Aber diese Inszenierung – bombastisch. Bestimmt gibt es irgendwo nähere Informationen dazu und zur Technik. Aber nicht nur das hat mich beeindruckt. Auch die ganze Atmosphäre: Links ein prächtiger roter Abendhimmel, rechts die Lichter von Bregenz, hinter der Bühne (und durch das zeitenweise „aufgeklappte“ Auge) Lindau, die Boote auf dem See, die Sterne (vor allem wenn es zur Arie passt) – es lohnt sich auf jeden Fall dorthinzufahren, auch wenn eine Aufführung mal nicht ganz so aufwendig sein sollte.
Und für die albernen unter uns: Es ist urkomisch, wenn sich mitten in einer tragischen Szene eine Ente zu Wort meldet…
Endlich einen Tiger
Tiger ist da. Heute gekommen. Lieblingsfutter: Käse. Sehen Sie selbst:
Ich entschuldige mich sicherheitshalber schon mal, falls dieses Blog zu katzenlastig werden sollte. Aber junge Katzen verführen einfach zum erzählen und fotografieren. Tut mir leid…
Stress im Kindesalter
Samstag ruft ein Schulkamerad an, will gerne mit Schlabbergöschle spielen. Leider spielt Schlabbergöschle gerade mit Oma Monopoly. Antwort am Telefon: Am Wochenende mache ich nie was aus; da muss ich mich erholen.
