Faul ist gut …

April 29, 2008 at 7:52 (.) ()

… wenn man zu bequem ist aufzustehen, um seinen Schokoladehunger zu stillen.

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Tintentod

April 22, 2008 at 11:50 (Allgemeines) ()

Denkst Du nicht auch, dass man von Zeit zu Zeit Geschichten lesen sollte, in denen alles etwas anders ist, als in unserer Welt?
Nichts lehrt einen besser zu fragen, warum die Bäume grün und nicht rot sind und warum man nur fünf und nicht sechs Finger hat.

Aus: Funke, Cornelia: Tintentod

Das hatte ich mir vor längerer Zeit aufgeschrieben, und jetzt den Zettel wiedergefunden. Also ab ins Blog, bevor der Zettel verschwindet …

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Jetzt weiss ich…

April 14, 2008 at 9:51 (.) ()

…warum ich Martin Walser nicht so mag:

Er schwätzt wie die Stiefoma von meinem zEx. Und die kann niemand leiden. Dabei kommt Walser vom Bodensee, und sie nicht. Kann also eigentlich gar nicht sein.

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Glück

April 10, 2008 at 10:19 (.) ()

„Glück ist schön, macht aber viel Arbeit“ (Precht, Richard David: Wer bin ich und wenn ja, wie viele?, Goldmann). Und hier sind die Arbeitsanweisungen:

  1. Aktivität: Geistiger Stillstand macht schlechte Laune. Antriebslosigkeit verursacht schnell Depressionen, Routinen machen nicht glücklich. Körperliche Anstrengung, Interessen, Abwechslung und Neues können Quellen des Glücks sein.
  2. Sozial leben: Soziale Bindungen in Form von Freundschaft, Partnerschaft und Familie bewirken, dass man mit seinen Problemen nicht alleine da steht. Außerdem steigern gemeinsame Erlebnisse das Glücksgefühl.
  3. Konzentration: Das Hier und Jetzt genießen. Für alles, in das man sich versenkt gilt: Tu es ganz und gar. Und schau nicht nebenbei auf die Uhr, oder denk daran, dass Du jetzt eigentlich dies oder jenes tun oder nicht tun solltest.
  4. Realistische Erwartungen: Keine Über- oder Unterforderungen.
  5. Gute Gedanken: Wer nicht von Natur aus Optimist ist, braucht dazu auf jeden Fall ein paar Tipps, Hilfestellung und viel Übung: Versuchen, sich eher an die positiven als an die negativen Dinge zu erinnern. Die eigenen Empfindungen einordnen und relativieren. Negative Gefühle sofort aufschreiben, sie werden dadurch etwas gelindert. Auch Gegenargumente aufschreiben. Tagebuch des Glücks schreiben. Im Autogenen Training haben wir gelernt abends unseren Tag nochmals durchzugehen, uns besonders die „guten“ Sachen nochmals anzusehen und versuchen, die „schlechten“ zu relativieren. Am besten ist es natürlich, alles von der positiven Seite zu sehen: Es regnet – toll, ich kann meinen neuen Regenschirm spazierenführen. Toll, ich brauche nicht zu giessen. Ich habe eine Flasche runterfallen lassen – gut, endlich ist mein Boden mal wieder geputzt. Klappt natürlich nicht mit allem und bei allen, könnte aber für manchen Extrempessimisten eine Hilfe sein, sich nicht mehr über Kleinigkeiten aufzuregen. Ehrlich gesagt habe ich das die letzte Zeit wieder schleifen lassen, und habe sowieso eher die Angewohnheit, mir die guten Dinge zurückzurufen. Bei den schlechten Erlebnissen fangen meist meine Gedanken an zu kreisen…
  6. Suche nach dem Glück nicht übertreiben = gelassener mit dem Unglück umgehen. Krisen und Schicksalsschläge können heilsam sein und zu Neuanfängen führen. Es macht keinen Sinn mit Umständen zu hadern, an denen sich nichts ändern läßt.
  7. Freude durch Arbeit: Arbeit zwingt uns, etwas zu tun, und viele brauchen diesen Zwang. Wahrscheinlich genügt für die, die diesen Zwang nicht brauchen, Punkt 1: Aktivität.

Das Glückskapitel ist nur ein Kapitel in dem wirklich sehr interessanten Buch über die philosophischen Fragen des Lebens. Ich musste mir aber diese Punkte notieren, weil ich von Zeit zu Zeit wieder in Lethargie, Selbstmitleid und Depressionen verfalle, und dann einen Tritt in meinen Allerwertesten brauche…

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Lotto

April 4, 2008 at 11:00 (Allgemeines) ()

„Letzte Woche hatte ich 6 richtige.“
„Echt? Und wieviel kriegste?“
„Nichts. Die Lottofee hatte 6 falsche. Aber ich lass mir doch von deren Fehler nicht die Freude verderben.“

Deshalb liebe ich Kloß und Spinne.

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